Développement urbain

Projet "Oachtergäiert"

Projet “Oachtergäiert” : Début des travaux pour la création de 122 maisons d‘habitation.

Depuis quelques années, la ville d’Echternach poursuit la réalisation du nouveau quartier d’habitation “Oachtergäiert” dans la partie sud de la ville. Les autorisations nécessaires ont été accordées au cours de cette année et tous les propriétaires concernés ont récemment donné leur accord. Les travaux de défrichage de la zone peuvent donc commencer à la mi-janvier 2019.

Ces travaux marquent le début de la mise en œuvre du projet, qui comprend un total de 122 nouveaux bâtiments résidentiels. Ce nouveau quartier se caractérise par la haute qualité du cadre de vie. Dans les rues résidentielles, les maisons sont disposées autour de placettes  et le projet poursuit une approche innovatrice au niveau de la gestion de l’eau de pluie.

Les travaux de déboisement et d’infrastructures débuteront après approbation explicite du ministère de l’Environnement. Une autorisation a été accordée par le Ministère sur base d’une étude détaillée relative aux espèces protégées et sous condition de la réalisation de mesures compensatoires. Celles-ci ont déjà été réalisées l’année dernière sous la forme de plantations sur le plateau de la “Thull”. Avant le début des travaux de construction proprement dits, des fouilles préventives seront effectuées sur le site par des archéologues afin d’éviter des retards dus à des découvertes inattendues pendant la période de construction.

A ce stade, nous tenons à souligner une fois de plus que toutes les parcelles doivent être libres et tous les abris de jardin démantelés avant le début des travaux de défrichement.

Après le défrichage du site et les fouilles archéologiques réalisées, les travaux pour la construction des routes, des canalisations, des espaces verts publics et la renaturation de la “Lëtschebaach” seront entamés. La durée des travaux est estimée à deux ans. Pendant la période de construction, la piste cyclable nationale PC2, qui traverse la zone de construction, doit être fermée. Une déviation a été mise en place.

Déviation PC2 Echternach

Au cours des travaux de construction, la Ville d’Echternach informera régulièrement les citoyens sur l’avancement des travaux dans le Buet. Si vous avez des questions ou des commentaires à propos du projet, n’hésitez pas à contacter le service technique de la Ville d’Echternach !​

Campus Scolaire - Masterplan Gare

Projektbeschreibung

Einleitung/ Kontext

Im Auftrag der Gemeinde Echternach wurde unter Leitung des Projektmanagements durch das Büro Schroeder & Associés S.A. der „Masterplan Campus Gare” entwickelt. Das Viertel rund um den vormaligen Busbahnhof in Echternach soll neugestaltet und gefasst werden. Um dem Viertel eine einheitliche Gestaltung zu geben, werden überdies auch die öffentlichen Außenräume, Sichtachsenverbindungen und ein einheitliches Stadtmobiliar mitentwickelt.

Um die Neugestaltung des ehemaligen Bahnhofsviertels an der Sauer, mit Sport- und Schwimmhalle, Schule und einem öffentlichen Parkhaus zu ermöglichen, wurde den Hochbauprojekten eine ausgedehnte Sanierung der örtlichen Infrastrukturen vorangesetzt. Ebenfalls, geleistet durch das Büro Schroeder & Associés S.A., bietet diese Modernisierung und Erweiterung des bestehenden Kanalsystems zukünftig die ausreichende Versorgung der geplanten Projekte und entsprechen zudem den neuesten Anforderungen zum Hochwasserschutz.

So wurden große zentralisierte Kanalleitungen eingebaut, um das anfallende Wasser bei Eintreten des Hochwasserfalls besser sammeln und ableiten zu können. Mit der eigens hierfür eingeplanten Hochwasserpumpstation ist die Stadt zukünftig besser auf etwaige Hochwasser-Ereignisse vorbereitet.

Städtebauliches Konzept

Auf dem durch die Verlagerung des ehemaligen Busbahnhofs neugewonnenen Gelände zieht sich das neue Schulgebäude entlang der Sauerpromenande und schließt sich an den bestehenden Schulkomplex des Zyklus 1 und 2, sowie den Zugang zur Fußgängerzone an. Um sich der umgebenden Gebäudestruktur anzupassen und dem sich vor dem Gebäude erstreckenden Platz anzunähern, wurde das Gebäude in verschiedenen Höhenniveaus konzipiert. So passt es sich im Osten mit einer Höhe von vier Geschossen an die Firsthöhen der Umgebungsgebäude an und wird im Westen auf drei Geschosse abgestaffelt. Zum Schulhof hin wird die Fassade durch einen Gebäudevorsprung im 1. Obergeschoss aufgelockert. Durch diese Niveauunterschiede entstehen auf der 2. und 3. Etage begehbare Dachflächen, welche in Richtung Süden den Blick auf die Stadtsilhouette und den davor gelegenen Schulhof geben und in Richtung Westen den großzügigen Rundumblickauf die Parkanlage, die Sauer und die Stadt bieten.

Der sich über 100m erstreckende Schulkomplex bietet zwei sich gegenüberliegende, barrierefreie Zugänge im Zentrum des Gebäudes. So gibt es zum einen die Möglichkeit, entlang der Sauer das Gebäude von Norden her zu erschließen, oder es zum anderen fußläufig oder mit dem Fahrrad aus den südlich gelegenen Wohngebieten und von der Fußgängerzone aus über den Schulhof zu erreichen. Von den sich gegenüberliegenden Zugängen erreicht man einen großzügigen Eingangsbereich im Herzen des Gebäudes. Von hier aus zieht sich die Haupttreppe durch ein offenes Atrium über alle Etagen nach oben. Durch die darüberliegende Dachverglasung entstehen tageslichtdurchflutete Bewegungs- und Kommunikationszonen, welche Blickverbindungen über mehrere Geschosse ermöglichen und das Geschehen im Schulgebäude für alle Nutzer erlebbar machen. Im Erdgeschoss entsteht durch die verglasten Zugänge eine transparente Sichtachse zwischen Sauerpromenade und Schulhof.

Die Schule – Zielsetzung

Als erster Baustein in der Umsetzung des Masterplans entsteht, geleistet durch das Escher Architekturbüro WW+ architektur + management, das gemeinsam mit dem niederländischen Büro atelier Pro (LPH 1-4) das Verhandlungsverfahren für sich entscheiden konnte, ein Schulprojekt entsprechend des „integrierten Modells“. Dies bedeutet die gemeinsame Nutzung des Gebäudekomplexes durch die Funktionen Unterricht (Zyklen 3-4), morgendlicher Empfang und Nachmittagsbetreuung, sowie die CDI (Centre pour le développement intellectuel) mit der Schaffung entsprechender Synergien.

Um dieser Anforderung und Aufgabe gerecht zu werden, wurden Gespräche mit einer eigens für das Projekt aufgestellten Arbeitsgruppe aus Lehrern, Betreuern, Erziehern und Eltern, sowie Vertretern der Gemeindeverwaltung geführt, um die Planungsphase zu begleiten und das bereits von der Gemeinde mit den Nutzern entwickelte Raumprogramm optimal unterzubringen. Darüber hinaus fanden Abstimmungen mit dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend, dem Ministerium für Sport und dem Ministerium für den öffentlichen Dienst statt, um frühzeitig vollständige Transparenz hinsichtlich der gesetzlichen Belange und Vorgaben zu schaffen.

Die Räumlichkeiten des Neubaus sind für den Unterricht von bis zu 500 Kindern konzipiert. Beginn der Bauarbeiten für das Projekt, das die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) Zertifizierung in Gold anstrebt, erfolgte im März dieses Jahres. Zu Beginn des Jahres 2023 soll die Schule ihren Nutzern übergeben werden.

Entwurfsidee / Materialität

Die lichtdurchflutete Eingangshalle bildet die Verbindung zwischen Schule, Maison Relais und CDI. Hier befindet sich die zu Spielzwecken und Theateraufführungen nutzbare Treppe, sowie auch die angrenzenden gemeinsam nutzbaren Räume, wie der Bewegungsraum, Airtramp, Speiseräume und Lehrküchen. Die großzügig verglasten Bewegungs- und Speiseräume werden bewusst im Erd-geschoss gelagert, um den direkten Zugang und Blick zum Schulhof zu gewähr-leisten.

Die Küche und das Warmbuffet liegen letzterem direkt gegenüber. Durch Blickbeziehungen zur Küche können die Kinder beim Zubereiten der frischen Mahlzeiten den Köchinnen und Köchen auch über die Schulter sehen. Das sich über alle Etagen erstreckende Atrium und Haupttreppenhaus bilden den Anschluss zu den Klassen- und Maison Relais Räumen, sowie den Ateliers.

Im Anschluss an die große offene Haupttreppe befinden sich ‘Boxen’, welche Bewegungszonen gliedern, um dennoch immer wieder zwischendurch Verbindungen zu schaffen. Diese offenen, themenbezogenen Räume dienen der gemeinschaftlichen Nutzung. Hierdurch ergeben sich Flurzonen welche nicht nur der Erschließung, sondern vorwiegend als Spiel-, Ausstellungs-, Aufenthalts- und Ruhezonen dienen. Somit verschmilzt die Spiel- und Flurzone mit den Unterrichtsbereichen und fördert den Kontakt zwischen den einzelnen Klassen.

Grundsätzlich besteht die Philosophie des neuen “integrierten Modells” darin, dass eine Mehrzahl der Räumlichkeiten einschließlich einiger Unterrichtsräume auch für die Maison Relais zur Verfügung stehen. Um diese Multifunktionalität realisieren zu können, wird ein Hauptaugenmerk auf das festinstallierte Mobiliar gelegt, welches dieser Aufgabe gerecht wird. Bei den Materialien der Innenbereiche wird der Schwerpunkt durch die Holzbaukonstruktion auf natürliche warme Materialien, wie Fichtenholz bei den Wänden und Fenstern, sowie Decken der Klassenräume gelegt. Ergänzt werden diese Materialien durch Naturkautschuk- und Parkettböden, sowie eine kindgerechte Farbgebung. Ein besonderes Augenmerk wird zudem auf die Akustik gelegt, somit werden die Holzdecken der Klassenräume als akustikwirksam ausgebildet.

Gemäß dem Holzbau wurde dieser nicht nur im Inneren des Gebäudes sichtbar hervorgehoben, sondern auch im Bereich der Fassade. Bis auf den Sockelbereich, welcher durch die Situation des sich in der Überflutungszone befindlichen Gebäudes, in Beton ausgebildet wird, werden die Fassadenflächen der oberen Geschosse mittels einer vertikalen vorvergrauten Lärchenholzverschalung ausgeführt.

Statik

Um die Schule vor etwaig anfallendem Hochwasser zu schützen, sowie eine möglichst geringe Wasserverdrängung durch den eigenen Fußabdruck zu gewährleisten, wurde das Gebäude vom Ingenieurbüro SGI Ingénierie auf über 150 betonierten Bohrpfählen aufgeständert.

Die Bodenplatte „schwebt“ somit über dem natürlichen Gelände und ist im eintretenden Hochwasserfall gänzlich unterspülbar. Nur ein Kellerraum, welcher die benötigte Technik beherbergt und aus wasserundurchlässigem Beton ausgeführt wurde, befindet sich somit unterhalb des prognostizierten Stands des 100-jährigen Hochwassers.

Auf der Bodenplatte ruht das Erdgeschoss als Sockel aus Beton. Von hier aus erstrecken sich vier betonierte Treppenhäuser bis ins oberste Geschoss des Gebäudes. Sie dienen der statischen Aussteifung und werden später als Sichtbetonflächen erkennbar bleiben.

Die Obergeschosse werden aus massiven Brettsperrholzelementen gefertigt. Diese werden im Werk bereits mit allen Durchbrüchen, Fenstern und Anschlüssen vorproduziert, wodurch die Montagezeit vor Ort erheblich reduziert werden kann. Auch ein Großteil der Holzflächen wird später im Gebäude sichtbar und haptisch erlebbar bleiben. Hierbei spricht man von einer Holz-/ Beton-Hybridbauweise.

Gebäudetechnik

Um den Aufwand an eingebrachter Technik sowie den Energieverbrauch im Gebäude zu reduzieren und den Vorgaben eines hohen Energiestandards sowie der DGNB zu entsprechen, werden die Gebäudehülle hinsichtlich der Dämmstärken und Wärmebrücken am Gebäude optimiert.

Die Planung des Ingenieurbüros Goblet Lavandier & Associés beinhaltet eine zentrale Lüftungsanlage mit hochwirksamer Wärmerückgewinnung, um das Gebäude hygienisch zu be- und entlüften. Zum Schutz vor solaren Einträgen wird das Gebäude mit außenliegenden Raffstores ausgestattet, welche einstrahlungsabhängig gesteuert werden und zudem vor Blendung in den Räumen schützen. Eine tageslichtabhängige Kunstlichtsteuerung sorgt ergänzend für eine optimale Beleuchtung bei minimalen Einschaltzeiten.

Baustellenfortschritt

Erdaushub und Gründung sind abgeschlossen. Der Rohbau des Kellers ist fertiggestellt und die Betonbodenplatte in Zone A (linker Gebäudeteil) wurde gegossen. Die aufstrebenden Betonwände in diesem Bereich sind bereits hergestellt.

Aktuell in Arbeit sind die Sichtbeton-Treppenhäuser 1, 3 und 4, das Treppenhaus 2 wird zeitnah begonnen. Zudem sind die Schalungs-, Bewehrungs- und Betonier-Arbeiten der Betonbodenplatte in Zone B (mittlerer Gebäudeteil) in vollem Gange.

Bis zum Ende des Jahres wird die Bodenplatte fertiggestellt, die Betonwände im Erdgeschoss errichtet, sowie die Betongeschossdecke des 1. Obergeschosses in Zone A und B erstellt. Während aktuell der Beton-Rohbau läuft, befinden sich die Holzbauteile für die Obergeschosse in der Vorfertigung. Ab März 2021 beginnt die Errichtung des Holzbaus.

Bis zum Ende des Jahres wird die Bodenplatte fertiggestellt, die Betonwände im Erdgeschoss errichtet, sowie die Betongeschossdecke des 1. Obergeschosses in Zone A und B erstellt. Während aktuell der Beton-Rohbau läuft, befinden sich die Holzbauteile für die Obergeschosse in der Vorfertigung. Ab März 2021 beginnt die Errichtung des Holzbaus.

 Bauherr

  • Administration Communale de la Ville d’Echternach

Planungsbüros

Masterplan Gare

  • Projektmanagement und Infrastrukturen: Schroeder & Associés S.A.
  • Freiraumplanung: Zeyen + Baumann sàrl
  • Außenanlagen: Ernst + Partner Landschaftsarchitekten

Campus Scolaire

  • Projektmanagement und Infrastrukturen: Schroeder & Associés S.A.
  • Architektur und Bauleitung: WW+ architektur + management sàrl (HOAI LPH 1-9)
  • Partner Architektur: atelier PRO (LPH 1-4)
  • Tragwerksplanung: SGI Ingénierie S.A.
  • Haustechnikplanung: Goblet Lavandier & Associés S.A.

Daten, Zahlen & Fakten

  • Planungszeitraum: 12/2018 – 04/2021
  • Realisierung: 08/2019 – Ende 2022
  • BGF (Bruttogeschossfläche): 9.299 m²
  • NGF (Nettogeschossfläche): 8.571 m²
  • Gesamtareal: 0,51 ha

Fakten – Neubau Millermoaler Schull Eechternoach

  • Neubau Schulkomplex für Zyklen 3-4, Kita (Maison Relais) und CDI (Centre pour le déve-loppement intellectuel)
  • Partizipativer Prozess mit Nutzern und Bauherrn
  • Philosophie des „integrierten Modells“: Synergien zwischen Schule & Kindertagesbetreuung (Maison Relais), gemeinsame Raumnutzungen
  • Holz-/Hybridbauweise – Niedrigenergiestandard
  • Zertifizierung in DGNB Gold angestrebt (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen)

Kontakt
Gemeindeverwaltung Ville d’Echternach
Service Technique
(+352) 72 92 22-1
service.technique@echternach.lu
www.echternach.lu

Projet "À La Petite Marquise"

La commune d’Echternach se réjouit de vous présenter le projet de construction communal « A La Petite Marquise ». Il s’agit du nouveau bâtiment résidentiel au centre-ville d’Echternach qui s’efforce de maintenir le charme historique de la place du marché avec ses façades d’antan.

Afin de garder l’aspect unique de la place du marché, les mesures de l’ancienne façade ont été relevées en détail et permettront une reconstruction à l’échelle dans le cadre du nouveau projet de construction. L’ensemble du projet s’étend sur quelques 4.000 m2de surfaces bruts, dont 2.500 m2 seront répartis entre les appartements disponibles à la vente. Au rez-de-chaussée, environ 1.000 m2 seront destinées à une exploitation commerciale. Au sous-sol, 67 emplacements de stationnement privatifs sont créés sur deux étages.

Voici un aperçu rapide des appartements disponibles à la vente :
​• 22 appartements
• Entre 50m2 et 120m2 de surface habitable, chauffage sol
• 1-3 chambres à coucher
• 1 emplacement souterrain par appartement
• 1 compartiment sous-sol privé par appartement
• Partiellement avec balcon
• Classe énergétique A/B

Entschlammung eines Teiles vom Echternacher See

Die Gemeinde Echternach plant, einen Teil des Echternacher Sees zu entschlammen und später als Badegewässer nutzbar zu machen. Wie genau funktioniert das? Worauf muss geachtet werden? Entdecken Sie die Details dieses ehrgeizigen Projekts.

Anfangs 2021 soll die Entschlammung des Echternacher Sees vollendet sein. Um dies zu schaffen, wurde das Projekt in drei Phasen unterteilt.

Wegen der in den letzten Jahrzehnten im See abgelagerten Sedimente, wäre das Schwimmen in dem Gewässer nicht immer angenehm. Im November 2020 wurde daher ein Schlammlager von rund 10.000 m2 erbaut. Dort sollen die ca. 11.000 m3 Sediment nach der 20 bis 40 cm tiefen Ausbaggerung trocknen, bevor sie dann nach erneuter Probe in der Landwirtschaft wiederverwendet werden können oder sogar verkauft werden.

Zwischen Januar und März 2021 sollen dann auf einer Länge von insgesamt 2 km Rohre verlegt werden, die es ermöglichen, den Schlamm auf direktem Weg zum Lager zur Trocknung zu pumpen. Eine zweite „Pipeline“ soll das saubere Wasser zurück in den See befördern. Schlussendlich werden dann bis Mai 2021 die 20 bis 40 cm Schlamm mit Hilfe von einem Schwimmbagger in das Lager gepumpt.

Obwohl die Arbeiten voraussichtlich im Mai 2021 abgeschlossen sein werden ist es wichtig zu beachten, dass die vorgesehene Badezone aber erst voraussichtlich 2022 freigegeben werden kann.

Schlüsseldaten

  • Gesamtfläche der zum Baden freigegebenen Zone: 32.750 m2
  • Ausgegrabene Sedimentschicht in der Badezone: 20 bis 40 cm
  • Gesamte ausgegrabene Fläche: Rund 11.000 m3
  • Fläche der Zwischendeponie: 10.000-12.000 m2
  • Beginn des Projekts: November 2020
  • Voraussichtliches Ende des Projekts: Mai 2021
  • Voraussichtliche Eröffnung der Badezone: 2022

Neugestaltung des Eingangsbereiches am See

Nicht nur der Echternacher See selbst wird neu gestaltet, auch der nördliche Eingang zum See sowie der Bereich um das Res­taurant „Lakeside“ werden in den Blick genommen. Was genau diese Neugestaltung beinhaltet, das erfahren Sie hier.

Dieses Projekt hat bereits im September 2020 angefangen, nachdem es coronabedingt im März desselben Jahres verschoben wurde. Es besteht aus drei verschiedenen Phasen, die jeweils andere Ziele haben und sich mit anderen Orten befassen.

Die erste Phase hat bereits 2020 begonnen und befasst sich mit dem Bereich um das Restaurant. Hier geht es darum, einen Wassergarten mit Wasserpflanzen und Sitzbänken sowie eine Tribüne mit Aussicht auf den Wassergarten und den See zu schaffen.

In einer zweiten Phase wird der Weg zwischen dem Restaurant und dem Eingang zum See neugestaltet. Hier sollen eine neue Beleuchtung sowie Sitzbänke die Besucher anregen, Zeit am See zu verbringen, Spaziergänge zu unternehmen und zu verweilen.

In der dritten und letzten Phase dieses Projekts wird dann der Eingang selbst neugestaltet. Die alte Schranke wurde, wie Sie es vielleicht bemerkt haben, bereits entfernt. Damit dieser Bereich noch gemütlicher und freundlicher wird, ist hier ein runder Platz mit Sitzbänken und neuer Beleuchtung vorgesehen. Highlight des Eingangs ist dann ein Wasserspiel.

Die altbekannten Pflastersteine, die hierfür entfernt werden müssen – und seit der Eröffnung des Echternacher Sees in den 1970er-Jahren hier liegen – werden an anderen Stellen im Sinne der Wiederverwertung erneut eingesetzt. Zudem bleibt so das Originalflair des Sees stellenweise erhalten.

Das Ziel dieses dreiphasigen Projekts ist es schlussendlich den Echternacher See schöner und einladender zu gestalten, das Erscheinungsbild aufzufrischen und die verschiedenen Gebiete mit ähnlichen Elementen zu harmonisieren.

Voraussichtlich im April-Mai 2021 wird dieses Neugestaltungs-Projekt abgeschlossen sein.

Projet de construction sis 15–40, rue Kahlenbeerch - Fonds du Logement

 

Am 18. März 2019 war es soweit: Der Fonds für Wohnungswesen (Fonds du Logement)  konnte das Richtfest der fünf Wohnhäuser in der Rue Kahlenbeerch in Echternach feiern. Mittlerweile wird der Bau der ersten zwei Wohnhäuser des sozialen Wohnungsbauprojekts fertiggestellt. Diese werden jetzt verkauft.

Fünf Wohnhäuser mit je sechs Wohnungen werden in der Rue Kahlenbeerch insgesamt realisiert: vier Wohnungen und zwei Duplex-Wohnungen mit einem bis drei Schlafzimmern in vier der Wohnhäuser sowie sechs Wohnungen mit zwei bis vier Schlafzimmern in dem fünften Wohnhaus. Vier der Wohnhäuser sind zum Verkauf vorgesehen, während das fünfte für die Vermietung reserviert ist. Der Fonds für Wohnungswesen hat bereits im Dezember 2020 die ersten beiden Wohnhäuser zum Verkauf angeboten. Die drei verbleibenden Wohnhäuser sollen in diesem Jahr folgen.

Die Realisierung dieses neuen Projektes ermöglicht es dem Fonds für Wohnungswesen und der Stadt Echternach, das Angebot an bezahlbarem Wohnraum auf dem Gebiet der Stadt zu erweitern. Darüber hinaus erfüllt die Vielfalt der angebotenen Wohnungstypen sowie die Lage der Räumlichkeiten, die Erwartungen und Bedürfnisse verschiedener Haushalte (Mietinteressenten und Käufer).

Mietwohnungen aus dem Fonds für Wohnungswesen sind für jeden Haushalt zugänglich, der nicht Eigentümer oder Nutzungsberechtigter einer anderen Wohnung ist, wobei benachteiligten und einkommensschwachen Haushalten Vorrang eingeräumt wird. Es ist notwendig, ein Antragsformular auszufüllen, das jedes Jahr aktualisiert werden muss, um auf der Warteliste der Einrichtung eingetragen zu werden. Die Mieten werden nach dem verfügbaren Nettoeinkommen des Haushalts und der Fläche der bewohnten Wohnung berechnet, so dass jeder eine bezahlbare Wohnung finden kann.

Die zum Verkauf stehenden Wohnungen sind ihrerseits für Haushalte zugänglich, die eine Erwerbs- oder Bauprämie von der Wohnbauförderung erhalten. Das Grundstück wird unter einem 99-jährigen Pachtvertrag vermietet. Der Fonds für Wohnungswesen behält sich das Recht vor, die Wohnung während dieses Zeitraums im Falle eines Wiederverkaufs zurückzukaufen. Bei Interesse muss ein vollständiges Antragsdossier mit einer Finanzierungsvereinbarung fristgerecht eingereicht werden.

Jeder interessierte Haushalt, der die Bedingungen für den Erwerb einer Immobilie aus dem Wohnungsfonds erfüllt, kann bis zum 4. Februar 2021 einen vollständigen Antrag bei der Verkaufsabteilung der Einrichtung (www.fondsdulogement.lu) einreichen. Es wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Wohnungsvergabe vorrangig Haushalte berücksichtigt werden, die seit mindestens drei Jahren auf dem Gebiet der Stadt Echternach ihren Wohnsitz haben oder hatten bzw. seit mindestens einem Jahr dort arbeiten. 

Renovierung der Häuser 12 sowie 17 & 19 rue des Merciers

Wer sich in den letzten Monaten in der Rue des Merciers aufgehalten hat, wird bemerkt haben, dass aktuell mehrere Häuser dort renoviert werden. Genauer ist dies der Fall bei den Häusern 12 (Projekt 1), 17 und 19 (Projekt 2). Diese Renovierungen sind Teil des sozialen Wohnungsbaus in Echternach.

12, Rue des Merciers

Im Fall des Hauses 12, Rue des Merciers ist das Projekt bereits fertiggestellt und hat auch schon einen Mieter gefunden. Hier wurden verschiedenste Renovierungen vorgenommen: Dachsanierung, Abriss bestehender Wände und Errichtung neuer Wände, Reinigung und Restaurierung der Natursteine der Fassade und der Giebelwand, … Außerdem wurde unter anderem ein neuer Heizkessel installiert, Fliesen wurden neu gelegt und eine moderne Küche eingebaut.

Dieses Haus, genauso wie die Häuser des zweiten Projekts, wurden von der Echternacher Gemeinde erworben und werden nach der Renovierung vom „Office social Echternach-Ros­port“ (OSER) verwaltet.

 17 & 19, Rue des Merciers

Die Häuser 17 und 19 der Rue des Merciers – beide sind als denkmalgeschützte Häuser gelistet – werden voraussichtlich bis Juni 2021 in ein Mehrfamilienwohnhaus mit insgesamt fünf Wohnungen umgewandelt. Das Ziel ist es hier, jeweils das Erdgeschoss und das erste Stockwerk der Häuser als Wohnung zu sanieren und den zweiten Stock und das Dachgeschoss als zweite Wohnung. Die fünfte und letzte Wohnung wird über der hinter den Häusern stehenden Scheune gebaut. In der Scheune selbst soll der Technikraum seinen Platz finden. Über der fünften Wohnung ist des Weiteren ein Abstellraum geplant.

Dieses Projekt bringt große Herausforderungen mit sich. So waren zum Beispiel die Rohbauarbeiten überaus kompliziert, weil es sich bei beiden Häusern um einen Altbau handelt und die Mauern somit gestützt werden mussten. Außerdem stehen die alten Mauern leicht krumm und bestehen aus Steinen verschiedenster Größen und Formen. Dies liegt daran, dass  bekanntlich nach dem Zweiten Weltkrieg viele Häuser in Echternach in Trümmern lagen, oder zumindest stark beschädigt waren. Vielerorts bedienten sich die Einwohner beim Wiederaufbau der vorhandenen, herumliegenden Materialien. Zudem haben die Wände beider Häuser in den letzten Jahrzenten viel Feuchtigkeit aufgenommen, weswegen sich eine spezialisierte Firma um die Trocknung kümmert.

Da die Häuser als denkmalgeschützte Häuser gelistet sind, muss die Baustruktur trotz der Herausforderungen erhalten bleiben und die Gebäude  dürfen nur begrenzt verändert werden. So muss zum Beispiel die Decke auf der ursprünglichen Höhe von 2,20 oder 2,10 m bleiben, anstatt der heute gesetzlich geforderten 2,50 m.

Außerdem ist eine der alten Haustüren geschützt, weswegen ein neuer Eingang geschaffen wurde. In einem der Häuser befindet sich außerdem eine Treppe aus Naturstein, die ebenfalls geschützt ist. Diese wird saniert und später mit Glas oder einem Fenster abgetrennt, damit man sie weiterhin bestaunen kann, ohne sie jedoch unnötig abzunutzen oder zu beschädigen.

 

Concept de signalisation

Afin d’améliorer encore le paysage urbain de la plus ancienne ville du Luxembourg et, en même temps, d’accroître la qualité du séjour dans les quartiers du centre-ville d’Echternach, un système d’orientation complet a été mis au point pour tous les visiteurs de la ville. Des panneaux de signalisation („Stèles“) de conception uniforme seront installés à tous les points d’orientation essentiels, conduisant à des sites et des activités de loisirs accessibles à pied.

Le choix des matériaux pour les panneaux de signalisation garantit l’intégration harmonieuse à l’architecture historique, ce qui renforce encore l’attrait touristique d’Echternach.

Stèles

Les panneaux de signalisation forment un réseau global de points d’information. En plus de fournir des indications et des itinéraires vers tous les points de référence importants à Echternach, ils proposent des plans, des photos et des textes sur les bâtiments classés et les sites historiques. En outre, des écrans avec des options d’informations numériques interactives sont intégrés aux endroits les plus importants.

Toutes les stèles sont modulaires : les colonnes en acier Corten, jusqu’à 3 mètres de haut, sont clairement identifiables par le sommet en bois portant les armoiries d’Echternach. Les blocs de bois proviennent de l’exploitation durable des forêts de la ville et sont fabriqués par le service forestier de la ville.

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